Beiträge

„Wenn man plötzlich ein Lächeln in einem Gesicht sieht“ — Interview mit Silvia Egervári
Silvia Egervári studiert im vierten Semester Psychologie. Sie spricht fließend Spanisch und übersetzt bei unserem Einsatz für den Psychiater und Neurologen Dr. Gerhard Klein. Machst du bei der Arbeit hier Beobachtungen, die auch für dein Psychologiestudium und später für den Beruf wichtig sein könnten? Silvia Egervári: Auf alle Fälle, ich lerne bei Dr. Klein unglaublich […]
Limones: Keinen Tag zu früh
Unsere Hilfe kam für Sotero, Anfang 20, gerade noch rechtzeitig. Der junge Mann aus Limones hatte eine schwere Psoriasis am ganzen Körper, die zu einer beginnenden Arthritis in den Gelenken geführt hatte. „Wenn er nicht sofort mit der Behandlung beginnt, wird der Zeitraum bald vorbei sein, in dem er noch geheilt werden kann“, erklärte Dr. […]
Israel aus Señor
Das Mayadorf Señor, eine halbe Stunde von Felipe Carrillo Puerto entfernt, ist leicht zu erreichen. Während andere Dörfer verborgen im Dschungel liegen, führt dorthin eine asphaltierte Straße. Viele junge Männer aus dem Dorf sind als Arbeiter nach Felipe Carrillo Puerto gegangen, in der Hoffnung, dort zu einem bescheidenen Wohlstand zu kommen. Männer wie der Vater […]
Christinas Blog: Dedo, mano, brazo
           
„Mit der Arbeit ein Zeichen setzen“ – Interview mit Dr. Dorit Wilke-Lopez
Dr. Dorit Wilke-Lopez ist Fachärztin für Gynäkologie und Psychotherapeutin und lebt in Köln-Neuss. Sie ist zum ersten Mal bei einem Einsatz von Medical Mission Network dabei. In dem Interview spricht sie über ihre Motivation, ihre Erfahrungen der letzten Tage und über die Zweifel, die sie anfangs hatte. Du hast mir erzählt, dass du schon vor […]
Wenn kein Arzt in der Nähe ist …
Als wir am Freitagmorgen in Cozumel mit unserer Arbeit begannen, sprach mich eine Frau an. Sie war besorgt, weil so viele Patienten warteten. Sie fürchtete, nicht überall dranzukommen, denn sie wollte mit verschiedenen Ärzten sprechen. Ich erklärte ihr, daß wir nicht gehen, bevor alle Patienten behandelt worden sind. Sie dankte mir erleichtert. Am späten Nachmittag […]
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