Wie die Maya heute leben: Ernährung

Der Bruch zwischen Tradition und Moderne wird in den Mayadörfern immer wieder sichtbar. An den Ernährungsgewohnheiten lässt er sich gut studieren. Denn diese haben sich in Mexiko in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend geändert. Dieser Wandel ist auch bei den Maya angekommen. Der Einfluss der traditionellen Küche geht zurück. Es wird weniger Obst und Gemüse gegessen. Dagegen steigt der Konsum von Cola, Limonaden und Süßigkeiten.
Der Bruch zwischen Tradition und Moderne wird in den Mayadörfern immer wieder sichtbar. An den Ernährungsgewohnheiten lässt er sich gut studieren. Denn diese haben sich in Mexiko in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend geändert. Dieser Wandel ist auch bei den Maya angekommen. Der Einfluss der traditionellen Küche geht zurück. Es wird weniger Obst und Gemüse gegessen. Dagegen steigt der Konsum von Cola, Limonaden und Süßigkeiten.
Marken wie Coca Cola oder Pepsi begegnen einem selbst im Dschungel auf Schritt und Tritt. Überall sieht man Werbung. Nirgendwo ist heute der Pro-Kopf-Verbrauch an Süßgetränken höher als in Mexiko. Teure Markenprodukte gelten dabei als Statussymbol: Wer Coca Cola trinkt, ist wer. Daneben gibt es viele Limonaden aus heimischer Produktion, die billiger sind und oft in 2-Liter-Flaschen verkauft werden. Die Werbung hat oft einen verheerenden Einfluss: Manchmal geben Mütter sogar schon ihren Kleinkindern Softdrinks in die Saugflasche, weil sie denken, dass sie gesund sind und viele Vitamine enthalten. Mittlerweile gelten 70 Prozent der Erwachsenen und 30 Prozent der Kinder in Mexiko als übergewichtig, jeder zehnte Mexikaner leidet an Diabetes.
Marken wie Coca Cola oder Pepsi begegnen einem selbst im Dschungel auf Schritt und Tritt. Überall sieht man Werbung. Nirgendwo ist heute der Pro-Kopf-Verbrauch an Süßgetränken höher als in Mexiko. Teure Markenprodukte gelten dabei als Statussymbol: Wer Coca Cola trinkt, ist wer. Daneben gibt es viele Limonaden aus heimischer Produktion, die billiger sind und oft in 2-Liter-Flaschen verkauft werden. Die Werbung hat oft einen verheerenden Einfluss: Manchmal geben Mütter sogar schon ihren Kleinkindern Softdrinks in die Saugflasche, weil sie denken, dass sie gesund sind und viele Vitamine enthalten. Mittlerweile gelten 70 Prozent der Erwachsenen und 30 Prozent der Kinder in Mexiko als übergewichtig, jeder zehnte Mexikaner leidet an Diabetes.
Es gibt noch eine weitere Ursache für den hohen Konsum von Süßgetränken. Sauberes Trinkwasser ist für viele Menschen nicht frei und kostenlos zugänglich: Es muss abgefüllt in Flaschen gekauft werden. Viele greifen lieber gleich zu gezuckerten Getränken. Dabei steht seit 2012 sogar in der mexikanischen Verfassung, dass jeder ein Recht auf Wasser hat. Doch der Zugang zu Trinkwasser ist vor allem in ländlichen Gegenden eingeschränkt: Während der Staat bei der Versorgung mit Wasser versagt, kommen die Lastwagen der Getränkekonzerne in jedes Dorf.
Es gibt noch eine weitere Ursache für den hohen Konsum von Süßgetränken. Sauberes Trinkwasser ist für viele Menschen nicht frei und kostenlos zugänglich: Es muss abgefüllt in Flaschen gekauft werden. Viele greifen lieber gleich zu gezuckerten Getränken. Dabei steht seit 2012 sogar in der mexikanischen Verfassung, dass jeder ein Recht auf Wasser hat. Doch der Zugang zu Trinkwasser ist vor allem in ländlichen Gegenden eingeschränkt: Während der Staat bei der Versorgung mit Wasser versagt, kommen die Lastwagen der Getränkekonzerne in jedes Dorf.
Ein Lebensmittelgeschäft in Sacalaca. In den Dörfern sieht man viele kleine Läden, in größeren Ortschaften auch Supermärkte von Ketten wie Oxo. Grundnahrungsmittel wie Mais, Reis und Bohnen werden überall angeboten, aber auch eine große Auswahl an Süßigkeiten, Chips und Limonaden.
Eine Kochstelle in einer Mayahütte. So traditionell wird noch in vielen Dörfern gekocht. Maistortillas werden jeden Tag gegessen, außerdem Eier, Reisgerichte, Bohnen und Huhn. In den Dörfern besitzen viele eigene Nutztiere oder bauen Obst und Gemüse für den eigenen Gebrauch an.
Eine Kochstelle in einer Mayahütte. So traditionell wird noch in vielen Dörfern gekocht. Maistortillas werden jeden Tag gegessen, außerdem oft Eier, Reisgerichte, Bohnen und an Festtagen Huhn. In den Dörfern besitzen viele eigene Nutztiere oder bauen Obst und Gemüse für den eigenen Gebrauch an.