José María Morelos und Sacalaca

José María Morelos und Sacalaca sind zwei Orte im Mayagebiet, die auf den ersten Blick gegensätzlich erscheinen: Sacalaca entspricht noch ganz dem Erscheinungsbild alter Mayadörfer. Man sieht überall die traditionellen Rundhütten der Maya, in denen es oft noch kein fließendes Wasser gibt, jedoch meistens schon Strom. Die Straßen sind noch unbefestigt, Hühner, Truthähne und Schweine laufen durchs Dorf. Die Einwohner von Sacalaca leben hauptsächlich von der Landwirtschaft. Aus den Hütten dringen Radiomusik oder die Geräusche  von Fernsehern. Die Fernseher wirken fremdartig in dieser Umgebung, doch sie sind ein Hinweis auf die moderne Zeit, der auch die Mayadörfer langsam weichen. Einige neuere Häuser wurden zwischen den Rundhütten errichtet. Die jungen Leute verlassen Sacalaca, sie möchten das traditionelle Leben ihrer Eltern und Großeltern nicht mehr führen. Sie suchen in den Großstädten ihr Glück. Medizinische Hilfe ist für die meisten Menschen hier schwer erreichbar, weil es an Geld und Transportmöglichkeiten fehlt.

José María Morelos wirkt moderner, aber auch schäbiger, die Häuser sind winzig, stehen eng nebeneinander, einige wurden nicht fertig gebaut. Man sieht nur wenige Menschen in den Straßen, das mag an der Hitze liegen. Letztes Jahr waren wir zum ersten Mal dort, es war einer unserer schwierigsten Tage. Denn José María Morelos ist einer der Orte, an denen die Not und die medizinische Unterversorgung besonders auffallen.

An beiden Orten hatten wir viel zu tun, wir arbeiteten bis in den Abend.

Fotos von dem Einsatz in José María Morelos finden Sie hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.948860048472692.1073741848.364130220279014&type=1

Hier sind Fotos von unserem Tag in Sacalaca: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.949676135057750.1073741849.364130220279014&type=1

 

 

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