Mit der Kamera dabei — Erfahrungsbericht von Matthias Weber

Matthias Weber mit seinem technischen Equipment. Als Kameramann konnte er genau beobachten, wie der Einsatz ablief.

Da ich sehr kurzfristig zu dem Team dazugestoßen bin, wusste ich nicht, worauf ich mich einlasse. Ich war gespannt auf das, was mich in Mexiko erwarten würde.

Ich arbeitete als Kameramann. Meine Aufgabe bestand somit darin, den Einsatz in Bildern festzuhalten. Ich sah von allem etwas: die Ärzte, die Krankenschwestern, die Patienten, das Logistik-Team, die Apotheke und das Medien-Team. Ich trug die Kamera Tag für Tag von einem Arbeitsplatz zum nächsten und versuchte, bildlich einzufangen, was passiert. Eine Sache fiel mir besonders auf: Überall wurde ununterbrochen gearbeitet! Ob nun die Ärzte von früh bis spät Patienten empfingen, die Krankenschwestern den ganzen Tag die Patienten den verschiedenen Ärzten zuordneten oder das Logistik-Team versuchte, den Strom von täglich mehreren hundert Patienten zu kanalisieren … Hier wurde hart gearbeitet. Abends kam man spät zurück ins Hotel, aß etwas und ging dann ins Bett, um am nächsten Morgen wieder früh aufzustehen. Doch einige Unermüdliche arbeiteten sogar bis spät in die Nacht, damit der nächste Einsatztag reibungslos ablaufen konnte.

Das Medienteam: Susanna Ingalls, Matthias Weber, Andrea Neuhaus

Ich habe in diesen Tagen viel erlebt. Viel Gutes habe ich gesehen: Eine große Anzahl von Menschen, denen geholfen werden konnte. Viele Kinder, die lachten und spielten. Frohe Helfer, die bei der für uns ungewohnten Hitze alle ihre Kräfte einsetzten, um genau das zu ermöglichen.

Ich bin froh, dass ich dabei sein konnte. Es war eine tolle Erfahrung, die mich als Medizinstudent bereichert hat und mir gezeigt hat, was es bedeutet, Menschen zu helfen.