Neuer Einsatz in Bacalar und Felipe Carillo Puerto

Ein neuer Einsatz hat begonnen, seit drei Tagen ist ein Team mit Teilnehmern aus Mexiko und Deutschland in der Gegend rund um die im Süden von Quintana Roo gelegene Stadt Bacalar unterwegs.

 

Das Team, zu dem unter anderem sechs Ärzte  gehören, arbeitet in abgelegenen Dörfern wie Pantera oder Los Divorciados. Allein am ersten Tag konnten wir 100 Patienten behandeln.

 

Als wir in Pantera, einem kleinen Dorf, ankamen, warteten schon einige Patienten auf uns. An diesem Tag behandelten wir viele Kinder. Eine Dame, die seit ihrer Kindheit im Rollstuhl sitzt, erklärte uns, dass sie nur von Medical Mission Network regelmäßige Hilfe bekommt. Die medizinische Infrastruktur ist in dieser Gegend sehr schlecht.

 

Hier sieht die Straße noch trocken aus, doch wenig später setzten heftige Regenfälle ein. Denn im Oktober ist in Quintana Roo noch Regenzeit. Manche Orte sind schwer zu erreichen, weil die Straßen oft überschwemmt oder sehr rutschig sind. Wenn es zu heftig regnet, kommen auch weniger Patienten, denn sie können nicht alle den Weg bewältigen. Einige holten wir daher mit dem Auto von zuhause ab.

In Divorciados, einem rund eine Stunde von Bacalar entfernten Dorf, lud uns die Familie des Bürgermeisters zum Mittagessen ein.

 

Avila, ein kleines Dorf im Süden von Quintana Roo. Das Team ist etwas erschöpft, die letzten Tage waren sehr anstrengend. Doch die Kinder können uns mit ihrer Neugier und Freude immer wieder über die Erschöpfung hinweghelfen.

Der Bürgermeister von Avila hat das Team gebeten, einige Dorfbewohner zuhause zu besuchen, die medizinische Hilfe brauchten oder mit einem Seelsorger sprechen wollten. Pater Bennet war fast den ganzen Tag unterwegs und hat so einige Familien aus dem Dorf kennengelernt.

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